Sehr geehrte Damen und Herren,

Dr. Ute Simon
Dr. Ute Simon
Medizinischer Direktor a.i., Novartis Pharma

Kopfschmerzerkrankungen – insbesondere die Migräne – sind eine wahre Geißel unserer modernen Gesellschaft. Knapp 70% der Frauen und 50% der Männer leiden im Verlauf eines Jahres unter Kopfschmerzen. Die Migräne gehört mit einer Prävalenz von über 10% in Europa zu den am stärksten belastenden neurologischen Erkrankungen.

Trotz der hohen Prävalenz von Kopfschmerzerkrankungen, des damit verbundenen Leidensdrucks der Patienten und der ökonomischen Belastungen gibt es für viele Kopfschmerzarten bislang keine zufriedenstellende Therapie. Die Ursachen liegen in den fortbestehenden Wissenslücken im Bereich der Kopfschmerz- und insbesondere der Migräneforschung.

Novartis als einem der führenden Unternehmen im Bereich Neurologie liegt viel daran, einen Beitrag zu leisten, um die Forschung im Bereich Schmerz gezielt zu unterstützen. Wie auch im vergangenen Jahr wird Novartis einen Förderpreis ausloben, der sich insbesondere an junge Nachwuchswissenschaftler richtet und sie ermutigen will, sich mit innovativen Projektideen zu bewerben.

Ich freue mich sehr, dass wir den Soyka-Förderpreis für Schmerzforschung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e. V. (DMKG) ausschreiben dürfen.
Die DMKG wird auch das Expertengremium stellen, das über die Vergabe des Preises entscheidet. Der Preis hat mit Prof. Dr. Dieter Soyka einen würdigen Namensgeber.

Soyka war in den 1970er Jahren einer der wegweisenden Neurologen und hat das Fundament für die Schmerzforschung in Deutschland gelegt. Seinem großen Engagement ist unter anderem die Gründung der DMKG zu verdanken, deren langjähriger Präsident und Ehrenpräsident er war.

Ich würde mich sehr freuen, wenn der Soyka-Förderpreis für Schmerzforschung eine große Resonanz in der wissenschaftlichen Community findet und in einigen Jahren die ersten erfolgreichen Projektergebnisse vorgestellt werden können.

Ihnen wünsche ich viel Freude bei der Formulierung Ihrer Ideen – und vor allem Erfolg bei der Einreichung!
 

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